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Abstellgenehmigung: praktisch oder eher ein Risiko?

Es klingt ideal: Du bist unterwegs oder nicht zu Hause und der Zusteller stellt dein Paket einfach „mal eben irgendwo ab“. Hinter dem Haus, beim Schuppen, im Vorgarten oder bei den Nachbarn.
Viele Versanddienstleister nennen dies eine Abstellgenehmigung. Aber was du wissen musst: Damit gibst du eigentlich auch ein großes Stück Sicherheit aus der Hand.

In diesem Blog erklären wir dir ganz einfach, was das ist, warum es angeboten wird und warum wir bei Truckned empfehlen, gut darüber nachzudenken.


Was genau ist eine Abstellgenehmigung?

Bei Zustelldiensten wie DHL, DPD oder PostNL kannst du oft angeben, dass dein Paket ohne Unterschrift oder Anwesenheit geliefert werden darf. Das nennt man Abstellgenehmigung.

Der Zusteller darf das Paket dann zum Beispiel:

Schön einfach, besonders wenn du viel unterwegs bist oder keine feste Basis zu Hause hast.

Aber es gibt auch eine wichtige Kehrseite.


Wer ist verantwortlich, wenn etwas schiefgeht?

Sobald du eine Abstellgenehmigung erteilst, verlagert sich die Verantwortung vollständig auf dich als Empfänger.

Das bedeutet in der Praxis:

Der Versanddienstleister kann nämlich nachweisen, dass das Paket gemäß deiner Anweisung zugestellt wurde. Damit sind sie (und oft auch der Webshop) nicht mehr haftbar.

Kurz gesagt: Das Paket ist auf dem Papier „zugestellt“, und damit endet die Verantwortung für den Zusteller.


Was bedeutet das für dich als Kunden?

Wir verstehen das vollkommen: Wenn du viel mit dem Truck unterwegs bist oder wechselnde Arbeitszeiten hast, ist Bequemlichkeit sehr verlockend. Es mal eben schnell abstellen zu lassen, scheint ideal.

Aber in der Praxis sehen wir auch, dass dies regelmäßig schiefgeht. Und dann gibt es oft kein Zurück mehr.

Deshalb unser Rat bei Truckned:
Nutze lieber keine Abstellgenehmigung.

Wähle lieber:

So bleibt dein Paket versichert, rückverfolgbar und du vermeidest Ärger im Nachhinein.


„Aber der Zusteller bietet es doch selbst an?“

Stimmt. Versanddienstleister machen es einem leicht, diese Option zu wählen, weil es ihre Arbeit schneller macht.

Was dabei weniger deutlich gesagt wird:
Sobald du zustimmst, liegt das Risiko vollständig bei dir.

Es kann dann auch kein Anspruch mehr beim Versanddienstleister geltend gemacht werden, wenn etwas schiefgeht. Genau deshalb sind wir hier so deutlich.

SituationWer ist haftbar?
Normale Zustellung mit UnterschriftWebshop/Versanddienstleister
Paket während des Transports beschädigtVerbraucher
Paket nach Abstellgenehmigung verlorenVerbraucher
Paket nach Abstellgenehmigung gestohlenVerbraucher

Unser Rat

Möchtest du kein Risiko eingehen?
Lass dein Paket einfach ordentlich mit Unterschrift zustellen oder wähle einen Paketshop.

Dann weißt du sicher, dass:

Mehr wissen?

Möchtest du genau wissen, wie wir mit Versand, Paketen und Retouren umgehen?
Auf unserer Versand- und Rückgabeseite erklären wir alles klar und transparent, damit du genau weißt, woran du bist.

Alles über Versand & Lieferung
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